Ab 14. Juni im Kreis Paderborn Inzidenzstufe 1

Kreis Paderborn ab Montag, 14. Juni in der Inzidenzstufe 1 mit zusätzlichen Lockerungen:

Weiter Einkaufen ohne Test und Termin in allen Geschäften möglich, kein Test mehr für die Innen- und Außengastronomie, auch Freibäder und Fitnessstudios dürfen ohne Test besucht werden

Kreis Paderborn (krpb). Der Kreis Paderborn befindet sich laut Feststellung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales ab Montag, 14. Juni in der Inzidenzstufe 1 (höchstens 35) mit den weitreichendsten Lockerungen. Der Kreis hat an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen die Sieben-Tage-Inzidenz von 35 unterschritten. Mit Wirkung am übernächsten Tag gilt dann vieles weiter oder ist wieder erlaubt: Einkaufen ist weiterhin ohne Test und Termin in allen Geschäften möglich. Für den Besuch von Freibädern und Fitnesstudios braucht man keinen negativen Test mehr. Cafés und Restaurants dürfen drinnen und draußen öffnen, die Testpflicht für Gäste entfällt auch drinnen, weil sich das Land NRW seit Freitag, 11. Juni, in der Inzidenzstufe 1 befindet. Landrat Christoph Rüther appelliert erneut an die Bevölkerung, mit den zurückgewonnene Freiheiten weiter verantwortungsvoll umzugehen. „Wir haben das gemeinsam hinbekommen. Wir freuen uns gemeinsam über so viel vermisste Normalität. Passen wir gemeinsam weiter auf. Die Pandemie ist noch nicht vorbei“, sagt Rüther und bittet die Menschen, die bekannten Corona-Regeln wie Mindestabstand und Maskenpflicht weiter einzuhalten.


Die Corona-Regeln im Einzelnen für den Kreis Paderborn in der Inzidenzstufe 1, gültig ab Montag, 14. Juni

Erlaubt ist alles, was auch schon bei einer Inzidenz über 35 bis 50 (Stufe 2) und einer Inzidenz über 50 bis 100 (Stufe 3) gestattet ist. Der Kreis Paderborn befindet sich ab Montag, 14. Juni, in Stufe 1. Damit gelten weitere Lockerungen. Für so genannten Doppel


Kreis Paderborn in der Inzidenzstufe 1 (höchstens 35


Ausgangsbeschränkungen

Nein, gibt es nicht.



👉 Kontaktbeschränkungen

Im öffentlichen Raum ist grundsätzlich zu allen anderen ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Für Geimpfte und Genesene gelten keine Kontaktbeschränkungen. Die neue Einstufung ermöglicht Treffen im öffentlichen Raum für beliebig viele Angehörige aus fünf Haushalten. Außerdem dürfen sich bis zu 100 Personen mit negativem Test aus beliebig vielen Haushalten treffen. Immunisierte Personen, also Genesene und Geimpfte, zählen nicht mit, dürfen also unbegrenzt an diesen Treffen teilnehmen. Kinder bis zum Schuleintritt sind von der Testpflicht ausgenommen.



👉 Außerschulische Bildung

Präsenzunterricht ist für Getestete, Genesene oder Geimpfte auch weiterhin ohne Mindestabstände möglich, wenn es feste Sitz- und Arbeitsplätze gibt. Bei ausreichender Belüftung oder Luftfilterung darf die Maske am Sitzplatz abgenommen werden. Drinnen kann Musikunterricht mit Gesang/Blasinstrumenten in Gruppen mit bis zu 30 getesteten Teilnehmenden und zusätzlich Geimpften und Genesenen stattfinden.

Gestattet sind auch die Anfängerschwimmausbildung und Kleinkinderschwimmkurse in Hallenbädern und Freibädern ohne Personenbegrenzung. Wenn auch die landesweite Inzidenz unter 35 liegt, dürfen Bildungsangebote und Prüfungen in geschlossenen Räumen auch ohne negativen Testnachweis stattfinden. Das Land NRW befindet sich seit Freitag, 11. Juni, in der Inzidenzstufe 1.



👉 Kinder- und Jugendarbeit

Drinnen sind Gruppenangebote mit bis zu 30 oder 45 bei Eltern-Kind-Angeboten, draußen mit bis zu 50 jungen Menschen ohne Altersbegrenzung bzw. 75 bei Eltern-Kind-Angeboten. Ein negativer Test ist nicht erforderlich.



👉 Kultur

Kulturelle Einrichtungen wie Museen, Galerien, Schlösse, Burgen, Gedenkstätten und Bibliotheken können weiter ohne Termin und Test besucht werden. Liegt die Landesinzidenz ebenfalls unter der 35, und das ist in NRW derzeit der Fall, entfällt die Personenbegrenzung. Auch Führungen von mit Gruppen von bis zu zwanzig Personen und einfacher Rückverfolgbarkeit sind wieder möglich. Konzerte im Innenbereich können mit bis zu 500 Gästen stattfinden. Theater, Opern und Kinos dürfen bei ihren Vorstellungen maximal 1000 Gäste (negativ Getestete, Geimpfte oder Genesene) hineinlassen. Ein Sitzplan und eine Sitzordnung nach Schachbrettmuster müssen vorhanden sein. Ab dem 1. September sind dann Musikfestivals mit bis zu 1.000 Zuschauenden möglich.



👉 Sport

Kontaktsport ist draußen und innen (auch in Fitnessstudios) grundsätzlich mit bis zu 100 negativ Getesteten sowie beliebig vielen Geimpften und Genesenen möglich. Die einfache Rückverfolgbarkeit von Kontakten ist sicherzustellen. Wenn auch für das Land die Inzidenzstufe 1 gilt, und das ist in NRW seit Freitag, 11. Juni der Fall, entfällt die Testplicht. Bei Sportveranstaltungen sind im Freien mehr als 1000 Zuschauer möglich, höchstens aber ein Drittel der regulären Sitzplatzkapazität. Ein negativer Test ist nicht erforderlich. Die Nutzung von Gemeinschaftsräumen von Sportanlagen einschließlich Räumen zum Duschen und Umkleiden ist weiter möglich, unter Einhaltung des Mindestabstandes sowie der allgemeinen Hygieneanforderungen der Coronschutzverordnung.

Ab dem 1. September sind Sportfeste und Sportveranstaltungen ohne feste Begrenzung der Zahl der teilnehmenden Personen sowei Zuschauenden jeweils mit Negativtest und einem genehmigten Hygienekonzept möglich.



👉 Freizeit

Freibäder dürfen ohne Test besucht werden. Bordelle usw. mit Test. Clubs und Diskotheken dürfen, wenn die Landesinzidenz ebenfalls unter der 35 liegt, ihre Innenbereiche für beliebig viele Getestete, Geimpfte oder Genesene öffnen. Das Land NRW befindet sich seit Freitag, 11. Juni, in der Inzidenzstufe 1.



👉 Einzelhandel

Auch in Geschäften des nicht täglichen Bedarfs kann weiter ohne Test und Termin eingekauft werden.



👉 Gastronomie

Für den Besuch von Cafés und Restaurants ist sowohl drinnen als auch draußen kein Negativtest mehr erforderlich, da auch die landesweite Inzidenz in NRW unter der 35 liegt. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales hat zusätzlich klar gestellt:



Erfordernis eines Negativtestnachweises (bleibt bei Tischgruppen ohne Beachtung der maximalen Haushaltsanzahl bestehen)



Nach der aktuellen Coronaschutzverordnung fällt in allen Kreisen und kreisfreien Städten der Inzidenzstufe 1 auch in der Innengastronomie die generelle Testpflicht weg. Grund hierfür ist, dass auch für das Land NRW derzeit die Inzidenzstufe 1 gilt. Gleichwohl gilt:



Auch ohne generelles Testerfordernis dürfen an Tischen/Stehtischen nur solche Personengruppen zusammenstehen, für die das in der jeweiligen Inzidenzstufe erlaubt ist. Also bei Stufe 2 aus 3 Haushalten, bei Stufe 1 aus 5 Haushalten. Die Kontaktpersonennachverfolgung muss sichergestellt sein.



Wenn die Tische unabhängig von der Zahl der zulässigen Haushalte besetzt werden soll (10 Personen in Stufe 2, 100 in Stufe 1) müssen diese Personen auch in der Gastronomie immer über einen Negativtestnachweis verfügen. Dieses Erfordernis fällt auch dann nicht weg, wenn die generelle Testpflicht als „Eintrittserfordernis“ entfällt.





👉 Beherbergung/Tourismus

Hotels, Pensionen, Jugendherbergen und ähnliche Beherbergungsbetriebe dürfen weiter ohne Kapazitätsbegrenzung für Getestete, Geimpfte oder Genesene öffnen und dabei die volle gastronomische Versorgung anbieten. Busreisen sind für Getestete, Genesene auch ohne Kapazitätsbegrenzung möglich, wenn alle Teilnehmenden aus Regionen mit einer Inzidenz bis zu 35 kommen.



Friseure und körpernahe Dienstleistungen wie zum Beispiel Nagelstudios, Kosmetik und Fußpflege

Ein negativer Test ist nur dann erforderlich, wenn die Kundin oder der Kunde nicht oder nicht dauerhaft eine Maske tragen kann.



👉 Messen/Märkte

Ab 1. September sind auch Jahr- und Spezialmärkte mit Kirmeselementen ohne Test möglich.



👉 Private Veranstaltungen / Partys

Private Veranstaltungen (keine Partys) sind draußen mit bis zu 250 Gästen (ohne Test) möglich und drinnen mit bis zu 100 Getesteten, Genesenen oder Geimpften möglich.

Partys sind außen mit bis zu 100, drinnen mit bis zu 50 Gästen, jeweils mit Test und Mindestabstand möglich.



👉 Tagungen und Kongresse

Tagungen und Kongresse können drinnen und draußen mit bis zu 1000 Getesteten, Geimpften oder Genesenen stattfinden.



👉 Große Festveranstaltungen

Ab dem 1. September sind Volksfeste, Schützenfeste, Stadtfest usw. mit bis zu 1000 Besuchern mit genehmigtem Konzept möglich. Beträgt die landesweite Inzidenz höchstens 35, entfällt die Höchstgrenze bei der Personenzahl.



Hintergrund zu den Corona-Regeln nach der Coronaschutzverordnung in der ab dem 10. Juni gültigen Fassung:

Entscheidend für die Zuordnung zu einer Inzidenzstufe ist nach wie vor die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen innerhalb einer Woche, bezogen auf 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner. Maßgeblich sind die vom Robert Koch-Institut ausgewiesenen Werte. Die Zuordnung zu einer höheren Inzidenzstufe (Verschärfung von Schutzmaßnahmen zur Eindämmung des Pandemiegeschehens) erfolgt, wenn der jeweilige Schwellenwert an drei aufeinanderfolgenden Werktagen überschritten wird, mit Wirkung für den übernächsten Tag.

Die Zuordnung zu einer niedrigeren Inzidenzstufe (Lockerungen von Maßnahmen) erfolgt, wenn der jeweilige Grenzwert an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen unterschritten wird. Mit Wirkung für den übernächsten Tag.

Der Stufenplan in der Coronaschutzverordnung sieht folgende Stufen vor:



Stufe 1 – Sieben-Tage-Inzidenz stabil unter 35

Stufe 2 – Sieben-Tage-Inzidenz stabil zwischen 50 und 35,1

Stufe 3 – Sieben-Tage-Inzidenz stabil zwischen 100 und 50,1



Soweit für Zusammenkünfte und Veranstaltungen eine Höchstzahl zulässiger Personen oder Haushalte festgesetzt ist, werden immunisierte Personen nicht eingerechnet. Auch für Geimpfte und Genesene gelten jedoch weiterhin die allgemeinen Schutzmaßnahmen, etwa die Maskenpflicht.



Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales veröffentlicht für die Kreise und kreisfreien Städte die dort jeweils geltenden Inzidenzstufen und veränderte Einstufungen sowie deren Wirksamkeitsdatum sowie die für das Land geltende Inzidenzstufe täglich aktuell unter www.mags.nrw. Die Veröffentlichungen sind rechtsverbindlich und ersetzen die bisherige Allgemeinverfügung zur Lockerung oder Verschärfung von Maßnahmen des Ministeriums.



Weitere Schwellenwerte

Wird der Schwellenwert von 100 im Sinne des Bundesinfektionsschutzgesetzes überschritten, tritt die Corona-Notbremse in Kraft. Ab 150 treten verschärfte Regelungen für den Einzelhandel in Kraft. Ab 100 bzw. ab 165 treten jeweils besondere Regelungen für Schulen und Hochschulen in Kraft. Die Feststellung, wann welcher Schwellenwert überschritten ist, trifft das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales.

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