Coworking Höxter-Godelheim startet
Bürgermeister Daniel Hartmann eröffnet neuartiges Angebot

Der Coworking Space Höxter-Godelheim nimmt den Betrieb auf, ab sofort können in der alten Schule Godelheim Büroarbeitsplätze angemietet werden.

Das Hygienekonzept geht auf „Nummer Sicher“ und bietet in dem großen und ansprechend renovierten Klassenraum im ersten Obergeschoss erst einmal nur drei Plätze an.

Nach Abklingen der Pandemie stehen dann bis zu sechs Schreibtische zur Verfügung. Gebucht werden kann ein Arbeitsplatz auf Zeit ab sofort telefonisch und über die Website des Vereins. Auch wer sich den Coworking erst einmal unverbindlich anschauen möchte, kann dazu unter der Telefonnummer 05271 4989458 einen Termin vereinbaren.
Bürgermeister Daniel Hartmann hatte den Baufortschritt vor Ort in den letzten Monaten aufmerksam verfolgt, denn „mit dem Coworking Höxter-Godelheim entsteht in der städtischen Immobilie ein besonderer Beitrag zur Digitalisierung unserer ländlichen Region, wie er sonst nur in größeren Städten zu finden ist.“

Seit 2017 beschäftigt sich die Initiative „Coworking Höxter-Godelheim“ mit dem Thema „Zukunft der Arbeit auf dem Land“. Bei der Stadt Höxter als Besitzerin des Schulgebäudes fiel die Projektidee, in einem ehemaligen Klassenraum der alten Schule im Rahmen des neuartigen Coworking Büroarbeitsplätze anzubieten, auf fruchtbaren Boden. In 2020 wurde aus der Godelheimer Initiative ein Verein, um Fördermittel in Anspruch nehmen zu können und die Idee Wirklichkeit werden zu lassen.

Während die Stadt das Vorhaben als LEADER-Projekt unterstützte, machten sich die Vereinsmitglieder Gedanken über die neue Ausstattung des Raumes und legten in vielen Arbeitsstunden auch selbst Hand an. Nun können sich interessierte Privat- und Geschäftsleute, Schüler:innen und Studierende tage-, wochen- oder monatsweise eine Arbeitsnische mit höhenverstellbarem Schreibtisch, leistungsfähiger Datenleitung (mehr als 100 Mbit/s im Downstream und mindestens 30 Mbit/s im Upstream) Beamer, Drucker und Blick in die grüne Mitte Godelheims anmieten – nur das eigene Notebook ist mitzubringen. Bei Bedarf können weitere Räume für Meetings und Besprechungen hinzu gebucht werden.
Auch in Punkto Erreichbarkeit passt der Coworking gut in die ländliche Region, denn der ehemalige Schulhof bietet ausreichend Parkmöglichkeiten, die zudem kostenlos sind. Und wer mit dem Zug kommt gelangt zu Fuß in 2 Minuten an seinen Schreibtisch.
Selbstverständlich gibt es Handdesinfektionsspender, die großen Fenster ermöglichen schnell einen vollständigen Luftaustausch und die Räumlichkeiten der ehemaligen Schule bieten auch insgesamt genügend Platz in Fluren und Treppenhaus, um Abstand halten zu können. Ausführliche Informationen über Hygienekonzept und Preisgestaltung des Coworking Höxter-Godelheim gibt die Website des Vereins.

Die Erlöse aus der Arbeitsplatzvermietung dienen ausschließlich den Satzungszwecken des Vereins. Und dessen Ziel ist es digitales Arbeiten auch in unserer ländlichen Region zu fördern und zu etablieren. „Die Miete für einen Büroplatz in Godelheim ist gestaffelt und günstig, für 10 Euro pro Tag kann konzentriert einiges weggearbeitet werden,“ meint Gründungsmitglied Elisabeth Brügger. Wer Mitglied im Verein wird miete sogar noch günstiger.

Dass Coworking auch zu Zeiten der Pandemie Sinn macht liegt auf der Hand, denn Home Office und Home Schooling kommen in der derzeitigen Krise hinsichtlich der W-Lan-Kapazitäten, der freien Schreibtischflächen und der nervlichen Belastungen an ihre Grenzen. Nicht zu unterschätzen ist der Austausch – über berufliche und nebenberufliche Fragen – den ein Coworking ganz nebenbei ermöglicht, während und auch nach Corona.
Bürgermeister Daniel Hartmann beglückwünscht den Verein zur „stolzen Leistung“ und wünscht dem Coworking guten Zulauf.

Telefonischer Kontakt Tel.: 05271 4989458
Weiterführende Informationen und Buchung ab sofort über die Website www.coworking-hoexter-godelheim.de/



Bild-Informationen: Bürgermeister Daniel Hartmann testet das W-Lan am Meetingtisch. Im Hintergrund (v.l.) die Vereinsmitglieder Hans-Josef Held, Markus Brügger, Elisabeth Brügger, Madeline Sprock.
Foto und Copyright: C. Warneke

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